BYEBYE!

10. November 2014

Alle, die aufgrund der bisherigen Berichterstattung davon ausgegangen sind, dass wir nur zum reinen Vergnügen nach China aufgebrochen sind, seien nun eines besseren belehrt. In 20 Tagen haben wir 11 Konzerte gespielt und rund 25.000 km Reiseweg per Flugzeug, Bahn, Bus und Taxi zurückgelegt – eine wirklicher Kraftakt auf den wir alle stolz sein können. Zum Abschied haben wir Ihnen eine kleine Bildergallerie mit ausgewählten Konzertimpressionen und Eindrücken der hochmodernen Konzerthäuser zusammengestellt. An dieser Stelle möchten wir uns auch ganz herzlich bei allen Veranstaltern, unserer Organisatoren vor Ort Zou Ying und Peter Wiedehage sowie unserem Team Elke Meierkort, Jochen Schäfsmeier und Marie-Sünje Schade bedanken, die uns aus der Ferne unterstützt haben. Es war wirklich eine tolle Tournee mit intensiven Erlebnissen. Gerne folgen wir den vielfach ausgesprochenen Einladungen und kommen wieder nach China!

Emergency Room

6. November 2014

Liebe Leserschaft, wir haben Ihnen ja versprochen, spannende Einblicke in unsere Tourneealltag zu gewähren und mit Ihnen im fernen China gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen. Dabei unternehmen wir wirklich jegliche Anstrengung um Ihnen ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Nur deshalb – und nicht etwa weil sich der Autor dieses Blogs nach dem Abendessen in Ma’anshan mit höllischen Magenkrämpfen und weiteren unschönen Folgen etwa zwangsweise dorthin begeben musste – haben wir gleich zwei Ausflüge in chinesische Provinzkrankenhäuser unternommen.

„Von außen betrachtet machte das „people hospital“ in Ningbo einen recht unscheinbaren Eindruck, doch was sich hinter dem klebrigen Plastik-Lamellenvorhang am Haupteingang zur Notaufnahme verbarg, glich eher einem Freizeitpark. Nachdem man sich am Eingang eine (Kranken)Karte gekauft hat, konnte man sich einen ersten Überblick über die verschiedenen medizinischen Angebote verschaffen. Wir entschieden uns für einen Stand mit zwei Krankenschwestern, adrett mit Häubchen, Mundschutz und Kittel gekleidet. Die eine steckte mir gleich das Fieberthermometer ins Ohr, die andere drückte meinen Arm in eine Pulsmesser-Manschette. Mit den Werten wurden wir dann in das Besprechungszimmer des diensthabenden Arztes geschickt. Nun genießt man ja bei Untersuchungen in Deutschland Privatsphäre und die ungeteilte Aufmerksamkeit des fürsorglich dreinblickenden Onkel Doktors – in China ist das allerdings nicht so! Hinter mir drängten schniefende und wehklagende Chinesen in das enge Zimmer und wedelte mit allerlei Zetteln um mich herum, während sich der junge Mediziner in einer ersten Anamnese versuchte. Es half alles nichts, eine Blutuntersuchung musste her. Zeitgleich wurden mir aber schon einmal Medikamente verschrieben ohne die Ergebnisse überhaupt abzuwarten. Über einen langen Korridor ging es nun vorbei an Krankenzimmern, in denen sich Menschen zu lauter chinesischer Musik vor Schmerz auf den Pritschen wälzten, hoch in den ersten Stock. Ist man in Deutschland die sterile Umgebung eines Laborraums gewohnt, legt man zur Blutabnahme in China einfach den Arm auf den Tresen eines kioskähnlichen Raumes und bekommt eine Kanüle in den Arm gejagt. Kaum ist die Ampulle voll, ist der nächste an der Reihe und man wird energisch vom Holzhocker vertrieben. Weiter geht’s zur nächsten Station, dem „Infusionroom“. Auch hier möchte man gerne wieder Vergleiche mit der deutschen Behandlung ziehen, die meist liegend in ruhiger Umgebung geschieht. Die Stimmung und Lautstärke in dem riesigen Saal hingegen erinnerte eher an eine überfüllte Bahnhofshalle. Dutzende Chinesen saßen in langen Stuhlreihen mit Infusionsnadeln im Arm, telefonierten, machten Hausaufgaben oder verspeisten Fastfood. Wie beim Kölner Einwohnermeldeamt erschien dann auf einer Anzeigentafel meine Identifikationsnummer und ich musste mich an einem Schalter melden. Während neben mir ein kleines Mädchen Todesängste ausstehen musste und von den Eltern beim Setzen der Infusionsnadel festgehalten und angebrüllt wurde, war es nun an der Zeit, mich gedanklich auf einen anderen Planeten zu schießen. Flüssigkeitsmangel sei Dank, ging das dann auch recht schnell, sodass ich das Anklemmen der Infusion seelenruhig über mich ergehen lassen konnte. Mit dem Gefühl, zwischen den ganzen rotzenden und keuschenden Chinesen inmitten einer Petrieschale gelandet zu sein, durfte ich dann sechs Stunden lang in diesem Ambiente bis kurz vor Mitternacht verbringen und „genesen“. Was nun genau der Auslöser war ist von Übersetzung zu Übersetzung verschieden, Kränze und Kondulenzschreiben nimmt unser künstlerischen Betriebsbüro jedenfalls gerne entgegen.“

China meets Bach III

4. November 2014

Unseren Aufenthalt in Ma’anshan, einer eher unspektakulären Station auf unserer Reise, möchten wir zum Anlass nehmen, um weitere Ergebnisse unserer kulturübergreifenden Feldstudie mit Ihnen zu teilen. Spätestens seit Mendelssohns „Wiederaufführung“ der Matthäuspassion sind die Werke Bachs in Europa nicht mehr von den Spielplänen der Konzertsäle und Festivals wegzudenken. Diesen fast zweihundertjährigen Vorsprung versuchen die Chinesen, wie in so vielen Dingen, binnen kürzester Zeit wett zu machen – uns freut es! Um dieser Besessenheit nach „klassischer Musik“ nachzukommen, schießen derzeit hochmoderne Konzerthallen im ganzen Land wie Pilze aus dem Boden. Was sich bei uns binnen Generationen entwickelt hat, wird hier in China in nur wenigen Jahren nachgeholt, kein Wunder, dass da so mancher Chinese überfordert ist wenn plötzlich westliche Konzertmanieren auf chinesische Freizeitattitüden stoßen. Da wundert es auch nicht, wenn das Konzerthauspersonal mit „No Drink and Food“ – oder „No Applause during the Movements“- Schildern durch die Zuschauerreihen patrouilliert. Eine lehrreiche Hilfestellung gibt auch unser Moderator und Dolmetscher Peter Wiedehage, der sich immer wieder aufs neue auf den Wissenshorizont des Publikums einstellt und in kurzweiligen Moderationen die Welt der Alten Musik erklärt. Dieser Wissenvorsprung macht sich dann spätestens beim anschließenden CD-Verkauf bemerkbar, wenn man explizit auf die Brandenburgischen Konzerte angesprochen wird und der kaufwillige Chinese die CD mit einem „aaaah, Bache“ von allen Seiten mustert. Wer das zuvor Gelesene nun als hochnäsig empfindet, dem muss ich beipflichten – uns würde es beim Besuch einer Pekingoper auch nicht anders gehen!
Worum wir die Chinesen aber allemal beneiden können ist das absolut junge und vor allem sehr neugierige Konzertpublikum. Hier gehört es vor allem bei den wohlhabenden Familien zum guten Ton, die Kinder schon im Vorschulalter mit ins Konzert zu nehmen um zu erleben, was der große Bach noch so alles neben dem wohltemperierten Klavier geschrieben hat.

Hefei

4. November 2014

Teilweise noch sehr mitgenommen von den Eindrücken des Vortages, kam ein kleiner Trupp auf die Idee, heute als Kontrast zu den bisherigen Betonwüsten einen Ausflug auf eigene Faust in ein als idyllisch angepriesenes Dorf 30 km vor den Toren der Stadt Hefei zu unternehmen. Als unsere Tourbegleiter davon Wind bekamen wurde uns von dieser „gefährlichen Idee“ allerdings schnell abgeraten, schließlich sollten wir ja alle wieder um 17 Uhr wohlbehalten zur Anspielprobe auf der Bühne stehen. Ein paar Anrufe später – und nach gutem Zureden – stimmte der Veranstalter schließlich doch zu und organisierte uns sogar den Transfer in das urtümliche Kleinod. Was uns vor Ort erwartete war das ursprüngliche China, wie man es aus Büchern und Romanen kennt. Im historischen Stadtkern Sanhes reihen sich kleine Läden und Werkstätten wie Perlen aneinander, immer wieder unterbrochen von Garküchen. Hier wurde uns auf der Hinfahrt eingebläut, wirklich nur eine Nase voll als Kostprobe zu nehmen und ja nichts vor Ort zu verspeisen. Je weiter wir in das verwinkelte Gassengewirr vorstießen, desto mehr verstanden wir auch warum. Hier wurden mitten auf der Straße gerupfte Gänse und Schweinegesichter getrocknet, bestialisch riechender „Stinktofu“ verkauft und frischer Fisch auf dem dreckigen Boden geköpft und entschuppt. Diese archaischen Zubereitungsmethoden ließen den ein oder anderen dann doch ins Grübeln kommen, in der stillen Hoffnung, dass unsere Hotelküchen doch ein wenig hygienischer verfahren. Nach diesem in vielerlei Hinsicht beeindruckenden Ausflug ging es dann wieder zurück ins Hotel um sich für das abendliche Konzert zu rüsten.

Wuhan II

4. November 2014

Wie wir heute erfahren durften, ist Wuhan ein Zusammenschluss aus drei verschiedenen Städten die immermehr ineinander verwachsen und im weitesten Sinne mit unserem Ruhrgebiet vergleichbar sind. Schon früh morgens machten sich die ersten ambitionierten Frühaufsteher auf den Weg, um ihrem Entdeckerdrang nachzugeben. Ziel war es, binnen kürzester Zeit mit der doppelstöckigen Jiangtse-Brücke, der Kranichpagode und dem Wuhan Changchun Tempel die touristischen Highlights der Metropolregion abzuklappern. Besonders interessant war letztere Attraktion. Hier sind in einer riesigen Halle 500 Buddha-Statuen aufgestellt. Jeder Besucher kann sich eine beliebige Figur aussuchen und dann das Lebensalter abzählen. Der Buddha, bei dem man ankommt bestimmt dann das restliche Lebensschicksal. Teilweise waren sehr groteske Gestalten unter den vermeintlich künftigen Wegbegleitern, sodass man auch gerne ein zweites Mal durchgezählt hat. Nach dieser Highspeed-Tour hieß es dann wieder Abfahrt vom Hotel gen Bahnhof. Abermals wurden uns die chinesischen Dimensionen vor Augen geführt: Ist man in deutschen Städten gewohnt, recht zügig im Zentrum einen Bahnhof zu erreichen, muss man dafür in China schon weitere Strecken in Kauf nehmen. Über eine Stunde dauerte die Anfahrt zum Fernbahnhof auf dem Autobahnring 3, vorbei an gespenstigen Wohnburgen und gigantischen Baustellen. Kein Wunder, dass sich bei diesem tristen Anblick Heimweh bei so manchem Reisenden breit machte. Von Wuhan ging es dann wieder mit über 300 Km/h über eine quer durchs Mittelgebirge geschlagene Schnellzugtrasse nach Hefei, der Provinzhauptstadt von Anhui.

China meets Bach II

1. November 2014

In unserer Reihe „China meets Bach“ kommen wir nun zu Lektion zwei: Unsere Musiker werden in China wie Popstars gefeiert. Angeheizt durch die Moderationen von unserem Tourbegleiter Peter Wiedehage strömen die Zuhörer nach dem Konzert in Massen zu unserem CD-Stand um Autogramme von unseren Solisten zu ergattern. Sobald sich eine Menschentraube um den Stand bildet, kann man sich der Aufmerksamkeit der restlichen Konzertbesucher gewiss sein. Chinesen lieben Menschenaufläufe und stellen sich anscheinend auch schon mal in einer Schlange an, ohne überhaupt zu wissen, was sie an ihrem anderen Ende erwartet. Dabeisein ist eben alles!!!

Wuhan

1. November 2014

Bereits bei unserer letzten Chinatournee waren wir zu Gast in Wuhan. Zahlreiche Erzählungen von abenteuerlichen Märkten und chaotischen Verhältnissen mäßigten die Vorfreude der Reisegruppe. Mit Überquerung der Stadtgrenze fing es dann auch noch an zu regnen, sodass sich die Stadtsilhouette Ton in Ton mit dem grauen Himmel präsentierte. Wuhan liegt am Zusammenfluss des mächtigen Jangtsekiang und des Han-Flusses, der zahlreiche Seen und Nebenarme im ganzen Stadtgebiet bildet. Nicht zuletzt dieser feuchten Tatsache ist es geschuldet, dass unser Cembalo vor Ort in wahrsten Sinne des Wortes aus dem Leim ging. Wie bereits erwähnt sind Cembali in China Ausnahmeerscheinungen. Trotzdem leisten sich einige Konzerthäuser ein eigenes Exemplar, wenngleich sie so gut wie nie gespielt werden. Gleiches Schicksal ereilte auch unser Cembalo, was jahrelang im Instrumentenlager sein Schattendasein pflichtete. Dieser vernachlässigte Zustand gepaart mit der hohen Luftfeuchtigkeit führte dazu, dass das sehr sensible Instrument mit der Zeit diverse Schäden bekam, die unser Cembalist Gerald Hambitzer dann binnen kürzester Zeit beheben musste. So hieß es für den Vortrupp gleich nach der Ankunft ohne Umweg über das Hotelzimmer direkt zur Konzerthalle zu fahren um Schadensbegrenzung zu betreiben. Man stelle sich nun folgende Situation vor: Man weiß, dass man in fünf Stunden ein höchst anspruchsvolles Solokonzert zu spielen hat und hat keine Ahnung, welche Überraschung einen vor Ort erwartet – da braucht es wirklich Nerven aus Stahl. Diese hat unser Cembalist auch allemal bewiesen und trotz widriger Umstände ein fabelhaftes Konzert gespielt.

In diesem Zusammenhang sei auch einmal auf die Odysee unseres Kontrabassisten Jean-Michel-Forest hingewiesen. Da die Reise mit einem eigenen Instrument in China viel zu umständlich wäre – schon alleine aus Zollgründen – wurde an jedem der elf Konzertorte ein Kontrabass aus dem Bestand der Konzerthäuser ausgeliehen. Das heißt jedes Mal die modernen Saiten abspannen, die alten Saiten aufziehen und nach dem Konzert die selbe Prozedur in umgekehrter Reihenfolge. In Wuhan war man gleich so begeistert von der Fingerfertigkeit, dass man ihm gleich noch einen weiteren Kontrabass zur Reparatur auf die Bühne brachte.

Qingdao

1. November 2014

Jüngst wurde Qingdao zur lebenswertesten Stadt Chinas gewählt.. Das haben wohl auch einige Chinesen mitbekommen, sodass rund um die Innenstadt neue Wohnblöcke in Rekordtempo aus dem Boden schießen um die Nachfrage zu decken. Da bleibt nur die Frage, wie lange die Hafenstadt bei diesem Bauboom ihren Rang als Oase des Glücks verteidigen kann. Zugegeben, die Stadt hat wirklich ihren Reiz und mit den Eindrücken vom Vortag im Hinterkopf genießt man die Metropole gleich doppelt. Von 1898 bis 1919 gehörte die Qingdao als Kolonie zum Deutschen Reich, was sich in der Architektur der Altstadt wiederspiegelt. Viel davon haben wir allerdings aus Zeitgründen nicht gesehen, sodass es bei vielen nur zu einem kurzen Abstecher an den Strand reichte. Aber immerhin, bei diesem maritimen Kurzurlaub konnten wir unsere Batterien wieder auftanken.

Hier in China ist es Sitte, ungeniert in sämtlichen Lebenslagen zu Spucken. Egal ob im Frühstücksraum, im Foyer des Konzertsaals oder im Supermarkt, überall hört man die kleine Drachen, die sich mit voller Inbrunst die Kehle frei machen. Spätestens wenn sich das anfängliche Gurren zu einem drohenden Gurgeln und Röhren entwickelt, sollte man in Deckung gehen. Mit einem lauten Fauchen sucht sich dann der Auswurf seine Flugbahn und landet zielsicher in unmittelbarer Umgebung oder auch manchmal versehentlich auf dem Nachbarn. Diesem von den Chinesen liebgewonnenen Brauch soll nun allerdings Einhalt gewährt werden. So weisen Schilder im Straßenbild unter Androhung von Strafe auf ein Spuckverbot hin. In Peking gibt es sogar eine Hotline bei der man sich über die kleinen Drachen beschweren kann, obs was hilft ist allerdings fraglich…

Weifang II

1. November 2014

Weifang ist bekannt für seine Drachen und richtet jedes Jahr im April ein internationales Drachenfestival aus – mit diesem zugegeben spärlichen Wissen aus unserem Reiseführer machten wir uns am nächsten morgen auf zu einer Tour durch die Stadt. Ein Trupp besuchte das Kitemuseum während andere die umliegenden Viertel erkundeten. Schon beim Frühstück war das Tagesthema nach einer lautstarken Nacht schnell klar: Der allgegenwärtige Lärmpegel, der in China auf einen einprasselt. Man taucht in eine Geräuschkulisse ein, bei der es anscheinend nur darum geht, durch möglichst viele Dezibel zu versichern, dass man nicht alleine auf der Welt ist. Vor den Geschäften hängen Megaphone die ihre stupiden Werbebotschaften in die Straßen dröhnen, an Ampeln wird prophylaktisch gehupt und an vielen öffentlichen Plätzen werden die Passanten Zeuge der Sangeskunst ihrer Mitmenschen. So auch im idyllischen Stadtgarten von Weifang. Zwischen den Wolkenkratzern befindet sich eine grüne Oase – angelegt als Ruhepol um dem hektischen Alltag zu entfliehen und Kraft zu schöpfen wie ein ins englische übersetzter Text am Eingang kund gibt. Dies schein aber nur für taubstumme Mitmenschen zu gelten. Die einheimische Bevölkerung hat das Naherholungsensemble anscheinend als Bühne für Karaoke-Darbietungen entdeckt, denen man als Spaziergänger schutzlos ausgeliefert ist wie folgendes Smartphone-Video zeigt:

 

Weitaus angenehmer ging es da bei unserem Konzert am Abend im Weifang Grand Theater zu.

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