Bilder der Farnace-Inszenierung in Straßbourg

8. Juni 2012

Dynastische Querelen und scharf kalkulierte Bündnisse im Alten Rom. Farnace von Antonio Vivaldi beruht auf einem Libretto des Dichters Antonio Maria Lucchini. Schon die Premiere 1727 in Venedig war ein Riesenerfolg. Die Tragödie im Corneilleschen Stil wurde auch in den darauffolgenden Jahren häufig aufgeführt, sowohl in der Originalfassung als auch in den mindestens sechs Folgeversionen, die Vivaldi davon anfertigte, sowie mit zusätzlichen Arien je nach Wunsch des Dirigenten.

Lucinda Childs, die in den 1960er Jahren Schülerin von Merce Cunningham und Robert Dunn war, wurde eine der führenden Vertreterinnen des amerikanischen postmodernen und minimalistischen Tanzes. In Einstein On the Beach von Robert Wilson und Philip Glass war sie als Choreografin und führende Solistin engagiert. Einer Soloeinlage in dieser „Oper“, die 1976 in Avignon aufgeführt wurde, verdankt sie auch ihren Durchbruch in Europa. Ferner arbeitete sie u.a. mit Steve Reich und John Adams zusammen. 1995 inszenierte sie für die Brüsseler Oper La Monnaie Zaïde von Mozart und 2002 Daphnis et Chloé von Maurice Ravel für das Grand Théâtre in Genf. Lucinda Childs, die seit 1999 regelmäßig mit dem Ballett der Opéra national du Rhin in Straßburg zusammenarbeitet, zeichnet für Inszenierung und Choreografie einer aktuellen Neuproduktion von Farnace. (Quelle: Arte)

Bilder unter: http://www.operanationaldurhin.eu/de–fotos–farnace.html

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