Rio de Janeiro

31. August 2012

Rio de Janeiro
30.8.2012, 23.00 Uhr

Gerade kommen wir von unserem Konzert in Rio de Janeiro im Teatro Municipal. Die Atmosphäre im Theater ist phantastisch, es ist ein Anfang des 20. Jahrhunderts entstandener Bau, der außen und innen zum Schwärmen anregt und dessen Saal uns mit einer offenen, schönen Akustik empfangen hat.

Entsprechend wohl haben wir uns beim Konzert gefühlt und die Zuschauer haben beim Applaus lautstark kommentiert, dass es ihnen gefallen hat.

Der gestrige Tag war ein reiner Reisetag, der um 9.3o mit der Abfahrt im Hotel in Bogota begonnen hat und, mit Umweg über Panama, um 01.30 Ortszeit im Hotel in Rio geendet hat.

Anstrengend war es vor allem, weil die meisten in Bogota die dünne Luft ein bisschen komisch fanden: Bogota liegt auf 2.600 Metern und weniger als 24 Stunden reichen nicht aus, um sich daran zu gewöhnen. Das Luftholen hatte etwas un-effektives, man hat eingeatmet und musste noch mal nachfassen, weil die Lunge mit der Menge an Sauerstoff nicht einverstanden war. Zum Glück ging es niemanden richtig schlecht deswegen, wir waren mehr verwundert und hätten auch mit mehr Zeit nichts annähernd Anstrengendes unternommen.

Bogota war noch mal ein Paradies für die Obstfreunde: Papayas, Marakujas, Totos, Grenadillen, Mangos, Ananas gab es in Unmengen überall auf der Straße und in den Restaurants. So, wie bei uns das Regal hinter der Bar-Theke mit Hochprozentigem vollgestellt ist, war es in Bogota ( und auch in Rio de Janeiro) voller Obst. Dargereicht wird es dann als Obstsalat oder als Saft und ist geschmacklich unschlagbar.

Hier in Rio konnten wir noch mal Sonne und Wärme tanken, es ist viel wärmer als wir erwartet hatten und einige haben die Chance genutzt, die Sport-Runde an die Copacabana zu verlegen und nach dem Laufen noch die phantastischen atlantischen Wellen zu testen.

Heute Nacht fliegen wir weiter nach Frutillar, diesmal wirklich in den Winter und wir freuen uns auf den dortigen Konzertsaal, der von allen Musikern, die schon mal dort waren, in höchsten Tönen gelobt wird.

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