Auf dem Weg nach Hampton

31. Oktober 2012

Selten wurde ein Bus morgens um 7:00 Uhr von dem Orchester so willkommen geheißen, wie heute: Wir konnten New York verlassen und können nun endlich die Tournee so fortsetzen, wie ursprünglich geplant: Heute abend noch Hampton, dann San Diego, Berkeley und Los Angeles. Zurück lassen wir mit Manhattan ein Stadtviertel, das wohl noch länger zumindest teilweise vom Stromausfall betroffen sein wird.

Vor gut 24 Stunden, am gestrigen Morgen, konnten wir die ersten Schäden sehen, die zum Glück in unserer Gegend recht gering waren. Allerdings waren in den sonst um diese Zeit überfüllten Straßen nur vereinzelt Autos zu sehen: Zumeist waren es dann Polizei, Feuerwehrautos oder Ambulanzen, – oder die unermüdlichen typischen Yellow Cabs.

 

Gegen Abend, nachdem Gewissheit war, dass wir noch eine weitere Nacht in New York bleiben werden, zeigte sich die Stadt mit zwei Gesichtern: Während am Madison Square eigentlich nur die Hilfsfahrzege Zeugnis davon gaben, dass etwas passiert war und alles ansonsten in heller Beleuchtung der Katastrophe trotze, waren in direkter Nachbarschaft die Hochhäuser stockdunkel.

(Jochen Schäfsmeier)

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